Bild oben: Versuchsmodell eines Wasserstoffautos von GM/Opel auf dem Energietag
Bild unten: Unter dem Motte Effizienz entscheidet diskutierten (v.r.) Werner Diewald von der Enertrag AG; Bernd H. Williams- Book aus der Ortrander Eisenhütte GmbH; Thomas Bethke von den Stadtwerken Hennigsdorf; Ulrich Floß von der EMB GmbH, Minister Ulrich Junghanns, Stephan Kohler von der dena und als Moderator Wolfgang Albus vom RBB
Anmerkung vom 11.9.09: Die Bun-desnetzagentur veröffentlichte die Ergebnisse der EEG Datenabfrage Um 30% stieg die vergütete Strom- menge 2007 gegenüber dem Vorjahr!
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Der 11. Energietag des Landes Brandenburg stand unter dem Motto " Energieeffizienz, Beitrag zu Wirtschaftswachstum und Umweltschutz" .
Der Präsident der BTU Cottbus, Prof. Dr. Walther Christoph Zimmerli begrüßte zahlreiche Experten aus Politik und Wirtschaft und wies auch gleich auf die gestiegene Energieeffizienz im eigenen Hause hin. Schließlich konnten trotz 8 abgegebener Profes- soren etwa 2000 Studenten mehr betreut werden. Ulrich Junghanns, Minister für Wirtschaft des Lan- des Brandenburg, setzte in seinem Grundsatzrefarat auf die konsequente Steigerung der Effizienz und forderte dazu auf, die Diskussion über den Energie- mix der Zukunft transparent zu führen. Auch muß die Netzstruktur national so angepasst werden, das die regionalen Akteure nicht länger allein die Folgekos- ten der erneuerbaren Energien zu tragen haben. Das heute an der BTU in Betrieb genommene neue Netzforschungs-und Trainingszentrum unterstreicht ebenfalls die große Bedeutung des Netzausbaus für regenerative Energien.
Steffen Kohler, Geschäftsführer der von der Bun- desregierung und der KfW-Bankengruppe gegrün- deten dena (Deutsche Energie Agentur GmbH) forderte in seinem Impulsrefarat zur Schaffung von Energieeffizienzmärkten auf. Gleichzeitig dämpfte er die Hoffnungen auf baldigen Wüstenstrom. Er unterstrich aber die große Bedeutung der euro- päischen Zusammenarbeit und erwartet den Netzausbau in großem Umfange.
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion zeigten erfolgreiche Akteure, Wege zur Nutzung rege- nerativer Energien.
Am Nachmittag gab es neben Foren zur Energie- effizienz, Netzsicherheit und erneuerbare Energien natürlich auch ein Forum zu CCS Technologie und CO2 Speicherung. Ganz ohne Braunkohle wird es so schnell eben nicht gehen. Um so wichtiger ist es, so viel wie möglich davon einzusparen... und das müssen wir alle gemeinsam angehen, in Schulen, Behörden, Industrie und Haushalt, auch wenn es der Haushaltskasse weh tut!
Die Folien aller Redner sollen übrigens ab 15.09. auf den Seiten von eti-brandenburg.de abrufbar sein.
11.09.09 F.J.
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