Aktuell: KSL präsentiert Ergebnisse der Kernanalysen
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Die Ergebnisse der in Kanada untersuchten Bohrkerne bestätigen die Abbauwürdigkeit der schon aus DDR-Zeiten bekannten Kupfererzlagerstätte bei Spremberg. Volker Spieth spricht sograr von deutlich erhöhten Erwartungen, er rechnet mit einer Abbau- dauer von jetzt etwa 40 Jahren. Im Vorfeld war von ca. 20 Jahren die Rede. Bedeutend scheinen auch die Vorkommen von Silber, Gold und weiteren Spezialmetallen, wie Indium, Germanium, Gallium, Lithium, Platin und Palladium zu sein. Zur Gewinnung dieser Stoffe werden von der RWTH Aachen Untersuchungen durchge- führt. Erste Ergebnisse dazu werden Ende 2010 erwartet, erklärte dazu Prof. Dr. Bernd Friedrich.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers erklärte:" Die Ergebnisse sind vielversprechend und eröffnen gute Perspektiven für die Lausitz". Er versprach auch eine zügige Bearbeitung der nun erforderlichen weiteren Genehmigungen. Gestern hatte die KSL beim Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe den Antrag auf Verleihung der Bergrechte gestellt. Die jetzt beginnende Phase der Bergwerksplanung umfasst die Erstellung und Bearbeitung umfangreicher Verfahren, Gutachten und Pläne. Ziel ist es bereits 2011 mit dem Abteufen von zwei Schächten im Industriegebiet Spremberg Ost beginnen zu können. Rund 4 Jahre werden für die Errichtung des Bergwerkes eingeplant, 2015 soll der Betrieb aufgenommen werden und etwa 1000 neue Arbeitsplätze sichern.

Bild 1: der Wirtschaftsminister lässt sich erste Analyseergebnisse am Bohrkern erläutern
Bild 2: Jim Gilbert, Präsident der Minera S.A. aus Washington D.C. mit Minister Christoffers und Präsident Freytag bei der Präsentation der Ergebnisse
Bild 3: Volker Spieth präsentier sein Leitungsteam für die Bearbeitung der weiteren Schritte
Bild 4: regionale Akteure mit Prof. Friedrich am Bohrkern

| 07.04.10 F. J. vom Bohrloch CuSp 131/09

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